Ehegattennachzug zum Flüchtling

Ehegattennachzug zu anerkannten Flüchtlingen in Deutschland

Der ausländische Ehegatte hat einen Anspruch auf Nachzug zu einem anerkannten Flüchtling (Art. 16a GG(?); § 60 Abs. 1 AufenthG), der eine Aufenthaltserlaubnis nach    §25 Abs. 1 oder Abs. 2 AufenthG hat.

Ehegattennachzug zu subsidiär Schutzberechtigten

Mit der Aufenthaltserlaubnis nach § 25 Abs. 2 AufenthG hat ein subsidiär Schutzberechtigter einen Anspruch auf Ehegattennachzug (§25b IV),

  • wenn die o. g. humanitären, völkerrechtlichen oder politischen Gründe vorliegen,
  • der Ehepartner mindestens 18 Jahre alt ist,
  • der Ehepartner einfache Sprachkenntnisse nachweisen kann,
  •  ausreichend Wohnraum zur Verfügung steht und
  • die generellen Erteilungsvoraussetzungen gemäß § 5 AufenthG erfüllt sind (§ 30
    Abs. 1 Satz 1 Nr. 3c AufenthG).

Auf einen Sprachnachweis wird verzichtet, falls die Ehe bereits bestand, als
der subsidiär Schutzberechtigte seinen Lebensmittelpunkt nach Deutschland
verlegt hat (§ 30 Abs. 1 Satz 3 Nr. 1 AufenthG).

ABER Achtung: 2 Jahres Frist:  Nach 25b V  AufenthG wird  die Aufenthaltserlaubnis längstens für 2 Jahre erteilt und verlängert.