afgahnische Ortskräfte – Ortskräfteverahren – bzw. besonders Schutzbedürftige

Für schutzbedürftige afghanische Staatsangehörige (dazu zählen ehemalige und aktuelle Ortskräfte und deren Kernfamilien) hat das Auswärtige Amt eine Hotline eingerichtet.

Von 9-22 Uhr ist zudem unter 030-1817 1000 einer Sondernummer geschaltet.

Laufende Visumverfahren zum Familiennachzug aus Afghanistan: auch hier ist das weitere Vorgehen aktuell noch in der Abstimmung und wird unter Berücksichtigung der aktuellen Lage betrachtet.

Sollte es sich bei Ihrem Anliegen nicht um die aktuelle Lage in Afghanistan handeln, schreiben Sie uns bitte erneut über das Kontaktformular und achten Sie bitte darauf, für Ihr Anliegen das passende Thema auszuwählen.

https://www.auswaertiges-amt.de/de/service/buergerservice-faq-kontakt

Die zeitliche Begrenzung von 2 Jahren für die Beschäftigung als Ortskraft wurde aufgehoben (Ausschlussfrist); soweit ersichtlich aber noch nicht der Nachweis einer bestehenden Gefahrenlage. Erfroderlich ist bzw. war eine Gefährdungsanzeige an die deutschen Stellen in Aufghanistan (Beauftrageter von Bundeswehr, Bundespolitzei boder Entwicklungshilfe).

Eine Gefährdung von Aufgehanden, die für Subunternehmer im Dieinst der duetschen Behörde tätäig waren, haben meist schlechter Chancen, ein Gefährdung nach zuweisen.

Das „Ortskräfteverfahren“ gibte es seit 2013.

Ortskräfte“ bzw. deren Ehepartn und Kinder bekommen in Deutschland eine Aufenhtalserlaubnis aus humanitären Gründen. Die wird mest auf drei Jahre befristet; kann dann aber verlägert werden.
Die Erwerbstätigkeit wird gestatet.

Für die Ausreise ist / war jedenfalls ein Visum erforderlich – also über die Botschaft Islamabad bzw. Neu Delhi, bzw. über die Internationale Organisation für Migration (IOM).

Ortskräften und anderen gefährdeten Personen, die eine Aufnahmezusage erhalten haben, sollen schnell und unkompliziert Einreisedokumente erhalten.

Erklärung des Auswärtigen Amts zum Ortskräfteverfahren vom 5. Juli 2021

Erklärung des Auswärtigen Amts zum Ortskräfteverfahren vom 26. Juli 2021

Auswärtigesn vom 26.8.2021

Ausnahmevisum nach § 22 Abs. 2 AufenthG i.V.m. § 14 Abs. 2 AufenthG – Hinweise von ProAsyl

… für Ortskräfte ohne Aufnahmezusage?

Gefährdungsanzeige: Für ehemalige Beschäftige deutschen Auslandvertretungen in Afghanistan bedeutet das: Bitte kontaktieren Sie das Auswärtige Amt per Mail an okv@kabu.auswaertiges-amt.de. Diese Adresse ist ausschließlich für die Kolleginnen und Kollegen von Botschaft Kabul und Generalkonsulat Mazar-i Scharif eingerichtet.

Für eine Gefährdungsanzeige sollte folgendes Formular verwendet werden: Formular zur Weiterleitung an das Auswärtige Amt /Form for forwarding to the Federal Foreign Office

Für andere Gruppen von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, zum Beispiel der Entwicklungszusammenarbeit oder der Bundeswehr, haben die zuständigen Arbeitgeber (BMZ, BMVg, etc.) auf ihren Websites die korrekten Ansprechpartner veröffentlicht.

Nach Prüfung dieses Antrags und Erteilung einer Aufnahmezusage, können die deutschen Auslandsvertretungen in den Nachbarstaaten – vorbehaltlich einer Sicherheitsprüfung – schnell und unkompliziert Dokumente zur Einreise nach Deutschland ausstellen.
Weitere Informationen zur Kontaktaufnahme mit den Auslandsvertretungen in den Nachbarstaaten Afghanistans sollenin Kürze auf der Webseite des Auswärtigen Amts, der deutschen Botschaft Kabul und entsprechenden Auslandsvertretungen zu finden sein. Die Bundesregierung arbeite daran, Absprachen mit den Nachbarstaaten zu treffen, um die sichere Ein- und Weiterreise zur Dokumentenbeantragung an der deutschen Botschaft zu gewähren.

besonders gefährdete afghanische Vertreterinnen und Vertreter der Zivilgesellschaft, Wissenschaft, Kunst und Menschenrechtsorganisationen

Auch besonderes gefärdete Aufghanen sollte schnell und bürokratisch gehoflen werden.

Ortskräfte des BMZ bzw. GIZ

Ortskräfte des Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit (BMZ)

Ortskräfte der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ)

Hinweise für bereits in Deutschland lebende Afghaninnen

Asylantrag – für afghanische Ortskräfte?

Nach Evakuierung aus Afghanistan Asylantrag stellen?
Pro Asyl informiert in einer Pressemitteilung vom
10.09.2021 über die vom Bundesamt für Migration
und Flüchtlinge (BAMF) per Brief an aus Afghanistan
evakuierte Menschen verschickte Aufforderung, einen Asylantrag zu stellen. In diesem Schreiben suggeriere das BAMF, dass die Adressatinnen einen
Asylantrag stellen müssen, da ein Verbleib in
Deutschland sonst nicht möglich sei.

Diese Ankündigung sei falsch. Evakuierte Personen mit einem Visum nach § 14 Abs. 2 i.V.m. § 22 AufenthG sollten nicht vorschnell einen Asylantrag stellen, da dieser zum Erlöschen des erteilten Visums führen könnte.
Bei einer Aufnahme aus dem Ausland nach § 22 AufenthG ist bereits vor der Visumserteilung eine besondere Schutzbedürftigkeit der Betroffenen festgestellt worden.

Vielmehr sollten Evakuierte sich innerhalb des 90-tägigen Gültigkeitszeitraums des Visums an die für sie zuständige Ausländerbehörde richten und dort einen Antrag auf Erteilung einer Aufenthaltserlaubnis nach § 22 AufenthG
stellen.

Erst bei Ablehnung solle über einen Asylantrag nachgedacht werden.

2 Gedanken zu „afgahnische Ortskräfte – Ortskräfteverahren – bzw. besonders Schutzbedürftige“

  1. ich möchte Sie um Hilfe bitten.

    Mein Freund ist Afghane, ich bin Deutsche.

    Er, 31 J., kam vor ca. 11 Jahren von Afghanistan nach Deutschland.

    Sein Vater, 75 J., hat als Generaloberst den Streitkräften der Amerikaner und auch anderen ausländischen Truppen (unter deutscher Beteiligung) geholfen.

    Die Familie lebte bis vor kurzem noch in Kabul, sie sind besondere Schutzbedürftige

    Inzwischen befinden sie sich in Teheran. Durch einen Schlepper sind sie dorthin geflüchtet.
    Für diese Flucht nahmen wir Kredite auf, gaben unser gesamtes Geldvermögen, da auch noch ein sehr kostspieliges Kidnapping durch eine mafiöse Organisation im Iran dazukam.

    Zwei Brüder meines Freundes verdienten nach der Flucht ihren Lebensunterhalt in Teheran als Tagelöhner.

    Sie wurden nach kürzester Zeit von der Polizei aufgegriffen und vor zwei Tagen nach Afghanistan abgeschoben.

    Sie sind nun vogelfrei, d. h. zum Abschuss freigegeben.

    Sie verstecken sich bei Bekannten und warten darauf, von den Taliban getötet zu werden.
    Der Onkel meines Freundes wurde bereits vor einigen Monaten von den Taliban getötet. Er war ebenfalls Schutzbedürftiger.
    Es sind ebenfalls noch zahlreiche Unterlagen vorhanden, die den Dienst des Vaters für die US Army und andere internationale Truppen (enduring freedom) in Afghanistan bezeugen können.
    Ich bitte Sie inständig, den Brüdern meines Freundes ein Visum für die Einreise nach Deutschland zu gewähren, da sie Schutzbedürftige sind.
    Namen, Adressdaten usw. vermittle ich natürlich.

    Mit freundlichen Grüßen
    Brigitte Scheeder

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